Der Schmutz im Datenschutz

Der Schmutz im Datenschutz

Datenschutz und Datenschutzbestimmung – zwei Wörter die sich scheinbar derzeit in aller Munde befinden. Grund ist hierfür zum größten Teil das neue DSGVO (Datenschutzverordnung) des Europäischen Parlaments, welche als Verordnung das nationale Recht ersetzt und ab 2018 ein EU- weit angeglichenes Datenschutzniveau herstellen möchte. Mit dieser Datenschutzreform ergibt sich eine Neuordnung des gesamten Datenschutzes in Europa, mit über zwei hundert verschiedenen anzupassenden Gesetzen. Viele Paragrafen des neuen Datenschutzpaktes sind zwar an das deutsche Recht angelehnt, dennoch wird es auch hierzulande einige Veränderungen geben – zum Vorteil des Verbrauchers. Bei der Einwilligung zur Datenverarbeitung wird zum Beispiel stark auf das Kopplungsverbot eingegangen, das zum Beispiel bei einer Zustimmungs- Widerrufung bei Marketingdaten Weitergabe auf der Seite des Verbrauchers steht. Weitere Information zu den Änderungen der EU Datenschutz Regulierung finden Sie unter http://www.heise.de/ct/ausgabe/2016-9-Welche-Aenderungen-die-neue-EU-Datenschutz-Regulierung-in-Deutschland-bringen-wird-3166896.html

Der Wunsch auf Privatsphäre in unserer modernen Gesellschaft scheint im digitalen Zeitalter immer stärker zu wachsen. Da große Daten-Konzerne wie Google die absolute Sicherheit unserer Daten anpreisen, fragen nur wenige Nutzer nach, wie dies garantiert ist – und wo genau welche Daten hinterlegt sind. Das „Wo“ ist hier primär das Wichtige, da wenn auch Daten auf einer scheinend deutschen Webseite (eine Webseite welche zum Beispiel mit .de endet) eingetragen werden, die Server dieser Seite im Ausland liegen können. Facebook ist hier ein Paradebeispiel und bereits 2014 durch die Klage des Deutschen Max Schrems, welcher das soziale Netzwerk aufgrund von unzureichendem Datenschutz (die Server von Facebook liegen in den USA) verklagte – und vom Europäischen Gerichtshof Recht bekam. Dies erzeugte im letzten Jahr eine Welle von Beunruhigung und brachte eine neue Datenschutz- Problematik ans Tageslicht.

Andere Länder, Andere Maßstäbe

Wesentliche Unterschiede zwischen Deutschen / Europäischem und den Amerikanischen Datenschutzrichtlinien sind bereits bei der Grund- Gesetzregelung zu erkennen. Wo in Deutschland ein Bundesdatenschutzgesetzt (kurz BDSG) die Datenschutzaufsicht reguliert, gibt es in den USA kein gesetzlich verankertes Datenschutzgesetzt oder gar eine unabhängige Datenschutzaufsichtsbehörde. Dies beeinflusst in erster Linie das Datengeheimnis, was in Amerika nur in Ausnahmen – und in Deutschland im Allgemeinen existiert.

Die Amerikanische NSA (Nationale Sicherheitsbehörde) ist zwar für die Überwachung und Auswertung elektronischer Daten zuständig, doch verläuft sich die Hauptaufgabe dieser U.S. Bundesagentur nicht auf Schutz des einzelnen Nutzers, sondern auf das Auslesen der Daten zu nationalen Landes- Verteidigungszwecken, wie Wikipedia passend beschreibt: „Die NSA hat den Auftrag, die weltweite Telekommunikation aller Art zu überwachen und nach nachrichtendienstlich verwertbaren Informationen zu filtern, diese zu identifizieren, zu sichern, zu analysieren und auszuwerten. Ferner obliegt ihr das nationale Verschlüsselungswesen und der Schutz eigener nationaler Telekommunikationswege einschließlich der Gewährleistung der nationalen Datensicherheit und Funktion des Cyberspace, davon ausgenommen lediglich die Netzwerke und Kommunikationsnetze der US-Streitkräfte.“

Diese Aussage könnte nicht mehr Wahrheit tragen, was den Ruf dieser Bundesagentur nicht positiv beiträgt. 2013 bestätigte der ehemalige Mitarbeiter Edward Snowden bei seiner Enthüllung, was bisher nur Gemunkelt wurde: dass die Regierung der Vereinigten Staaten das Internet im globalem Umfang überwacht. Resultierend daraus wurde im März 2014 der vom Deutschen Bundestag beauftragte „NSA- Untersuchungsausschuss“ gebildet um „… Ausmaß und Hintergründe der Ausspähungen durch ausländische Geheimdienste in Deutschland auf[zu]klären“ (bundestag.de/bundestag/ausschuesse – 1. Untersuchungsausschuss „NSA).

Ebenfalls daraus resultieren bis heute noch verschiedene Verschwörungstheorien, welche auf internationaler Ebene für Unruhe sorgen. Wenn auch im Namen – und mit bester Absicht – der nationalen und internationalen Sicherheit, die Menschen vor Terrorismus in aller Form und Weise zu bewahren, trägt das überwachen und auslesen jeglicher Telekommunikation eines Volks nicht gerade zum Vertrauen in die Regierung bei. Zumindest nicht, insofern dies ohne das Wissen der betroffenen passiert. Doch welchen Anbietern kann man dann noch seine Daten anvertrauen?

Datenspeicher mit Sicherheit

Hier gibt der Dienstleister Jottacloud eine, im Vergleich mit anderen, globalen Anbietern, überragende Alternative. Jottacloud bietet Datenspeicher in der Cloud für Privatpersonen, sowie Unternehmen an und ermöglicht es Nutzern Daten geräte- übergreifend sicher zu kopieren, synchronisieren und zu speichern. Ein Service mit rundum Backup und Schutz. Die Umweltfreundlichen Server dieses norwegischen Unternehmens unterliegen strengen Lokalen Datenschutz Gesetzen – und Jottacloud versichert das, im Gegensatz zu vielen Amerikanischen Firmen, welche der NSA oder ähnlichen Behörden unterliegen und aus Rechtsgründen gezwungen sind gespeicherte Informationen freigeben müssen, niemand Zugriff auf die gespeicherten Daten bekommt, außer der Nutzer selbst. Weitere Informationen zum Anbieter Jottacloud finden Sie unter https://www.jottacloud.com/.

Die Diskussion zu internationalen Datenschutz- Bestimmungen, vor allem in den Vereinigten Staaten, und den Einfluss der NSA auf nicht- Amerikanische Internet Nutzer, wird wohl noch längere Zeit in Debatte stehen. Und mit den Worten des ehemaligen Koordinator für Sicherheit, Infrastrukturschutz und Terrorismusbekämpfung der Vereinigten Staaten: „Wenn die Regierungen einen bestimmten Datensatz von Aufzeichnungen wollte, konnte das beim Foreign Intelligence Surveillance Court anfragen – welcher dann die Erlaubnis erteilt, diese Datensätze von speziellen Unternehmens- Servern abzurufen. Die Telefongesellschaften würden nicht wissen, auf welche Daten zugegriffen wurde. Es gibt keine technischen Nachteile, es wäre nur teurer. … Würden wir als Nation bereit sein ein wenig mehr für ein solches Programm zu zahlen, um zu verhindern, dass die Regierung Aufzeichnungen auf eigenen Computern hält, wann immer jemand einen Telefonhörer abhebt? Das ist eine Frage, welche offen gefragt und im Kongress beantwortet werden hätte sollen.“

 

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