Der Schmutz im Datenschutz

Datenschutz und Datenschutzbestimmung – zwei Wörter die sich scheinbar derzeit in aller Munde befinden. Grund ist hierfür zum größten Teil das neue DSGVO (Datenschutzverordnung) des Europäischen Parlaments, welche als Verordnung das nationale Recht ersetzt und ab 2018 ein EU- weit angeglichenes Datenschutzniveau herstellen möchte. Mit dieser Datenschutzreform ergibt sich eine Neuordnung des gesamten Datenschutzes in Europa, mit über zwei hundert verschiedenen anzupassenden Gesetzen. Viele Paragrafen des neuen Datenschutzpaktes sind zwar an das deutsche Recht angelehnt, dennoch wird es auch hierzulande einige Veränderungen geben – zum Vorteil des Verbrauchers. Bei der Einwilligung zur Datenverarbeitung wird zum Beispiel stark auf das Kopplungsverbot eingegangen, das zum Beispiel bei einer Zustimmungs- Widerrufung bei Marketingdaten Weitergabe auf der Seite des Verbrauchers steht. Weitere Information zu den Änderungen der EU Datenschutz Regulierung finden Sie unter http://www.heise.de/ct/ausgabe/2016-9-Welche-Aenderungen-die-neue-EU-Datenschutz-Regulierung-in-Deutschland-bringen-wird-3166896.html

Der Wunsch auf Privatsphäre in unserer modernen Gesellschaft scheint im digitalen Zeitalter immer stärker zu wachsen. Da große Daten-Konzerne wie Google die absolute Sicherheit unserer Daten anpreisen, fragen nur wenige Nutzer nach, wie dies garantiert ist – und wo genau welche Daten hinterlegt sind. Das „Wo“ ist hier primär das Wichtige, da wenn auch Daten auf einer scheinend deutschen Webseite (eine Webseite welche zum Beispiel mit .de endet) eingetragen werden, die Server dieser Seite im Ausland liegen können. Facebook ist hier ein Paradebeispiel und bereits 2014 durch die Klage des Deutschen Max Schrems, welcher das soziale Netzwerk aufgrund von unzureichendem Datenschutz (die Server von Facebook liegen in den USA) verklagte – und vom Europäischen Gerichtshof Recht bekam. Dies erzeugte im letzten Jahr eine Welle von Beunruhigung und brachte eine neue Datenschutz- Problematik ans Tageslicht.

Andere Länder, Andere Maßstäbe

Wesentliche Unterschiede zwischen Deutschen / Europäischem und den Amerikanischen Datenschutzrichtlinien sind bereits bei der Grund- Gesetzregelung zu erkennen. Wo in Deutschland ein Bundesdatenschutzgesetzt (kurz BDSG) die Datenschutzaufsicht reguliert, gibt es in den USA kein gesetzlich verankertes Datenschutzgesetzt oder gar eine unabhängige Datenschutzaufsichtsbehörde. Dies beeinflusst in erster Linie das Datengeheimnis, was in Amerika nur in Ausnahmen – und in Deutschland im Allgemeinen existiert.

Die Amerikanische NSA (Nationale Sicherheitsbehörde) ist zwar für die Überwachung und Auswertung elektronischer Daten zuständig, doch verläuft sich die Hauptaufgabe dieser U.S. Bundesagentur nicht auf Schutz des einzelnen Nutzers, sondern auf das Auslesen der Daten zu nationalen Landes- Verteidigungszwecken, wie Wikipedia passend beschreibt: „Die NSA hat den Auftrag, die weltweite Telekommunikation aller Art zu überwachen und nach nachrichtendienstlich verwertbaren Informationen zu filtern, diese zu identifizieren, zu sichern, zu analysieren und auszuwerten. Ferner obliegt ihr das nationale Verschlüsselungswesen und der Schutz eigener nationaler Telekommunikationswege einschließlich der Gewährleistung der nationalen Datensicherheit und Funktion des Cyberspace, davon ausgenommen lediglich die Netzwerke und Kommunikationsnetze der US-Streitkräfte.“

Diese Aussage könnte nicht mehr Wahrheit tragen, was den Ruf dieser Bundesagentur nicht positiv beiträgt. 2013 bestätigte der ehemalige Mitarbeiter Edward Snowden bei seiner Enthüllung, was bisher nur Gemunkelt wurde: dass die Regierung der Vereinigten Staaten das Internet im globalem Umfang überwacht. Resultierend daraus wurde im März 2014 der vom Deutschen Bundestag beauftragte „NSA- Untersuchungsausschuss“ gebildet um „… Ausmaß und Hintergründe der Ausspähungen durch ausländische Geheimdienste in Deutschland auf[zu]klären“ (bundestag.de/bundestag/ausschuesse – 1. Untersuchungsausschuss „NSA).

Ebenfalls daraus resultieren bis heute noch verschiedene Verschwörungstheorien, welche auf internationaler Ebene für Unruhe sorgen. Wenn auch im Namen – und mit bester Absicht – der nationalen und internationalen Sicherheit, die Menschen vor Terrorismus in aller Form und Weise zu bewahren, trägt das überwachen und auslesen jeglicher Telekommunikation eines Volks nicht gerade zum Vertrauen in die Regierung bei. Zumindest nicht, insofern dies ohne das Wissen der betroffenen passiert. Doch welchen Anbietern kann man dann noch seine Daten anvertrauen?

Datenspeicher mit Sicherheit

Hier gibt der Dienstleister Jottacloud eine, im Vergleich mit anderen, globalen Anbietern, überragende Alternative. Jottacloud bietet Datenspeicher in der Cloud für Privatpersonen, sowie Unternehmen an und ermöglicht es Nutzern Daten geräte- übergreifend sicher zu kopieren, synchronisieren und zu speichern. Ein Service mit rundum Backup und Schutz. Die Umweltfreundlichen Server dieses norwegischen Unternehmens unterliegen strengen Lokalen Datenschutz Gesetzen – und Jottacloud versichert das, im Gegensatz zu vielen Amerikanischen Firmen, welche der NSA oder ähnlichen Behörden unterliegen und aus Rechtsgründen gezwungen sind gespeicherte Informationen freigeben müssen, niemand Zugriff auf die gespeicherten Daten bekommt, außer der Nutzer selbst. Weitere Informationen zum Anbieter Jottacloud finden Sie unter https://www.jottacloud.com/.

Die Diskussion zu internationalen Datenschutz- Bestimmungen, vor allem in den Vereinigten Staaten, und den Einfluss der NSA auf nicht- Amerikanische Internet Nutzer, wird wohl noch längere Zeit in Debatte stehen. Und mit den Worten des ehemaligen Koordinator für Sicherheit, Infrastrukturschutz und Terrorismusbekämpfung der Vereinigten Staaten: „Wenn die Regierungen einen bestimmten Datensatz von Aufzeichnungen wollte, konnte das beim Foreign Intelligence Surveillance Court anfragen – welcher dann die Erlaubnis erteilt, diese Datensätze von speziellen Unternehmens- Servern abzurufen. Die Telefongesellschaften würden nicht wissen, auf welche Daten zugegriffen wurde. Es gibt keine technischen Nachteile, es wäre nur teurer. … Würden wir als Nation bereit sein ein wenig mehr für ein solches Programm zu zahlen, um zu verhindern, dass die Regierung Aufzeichnungen auf eigenen Computern hält, wann immer jemand einen Telefonhörer abhebt? Das ist eine Frage, welche offen gefragt und im Kongress beantwortet werden hätte sollen.“

 

Eine wahre Geschichte über Datensicherung

Jeder kennt es – Computer Systeme sind ja dafür bekannt das ein oder andere „Problemchen“ zu haben, und unter anderem auch mal „abzustürzen“. Leider bedenken auch heutzutage viele Menschen nicht, dass ein System- Absturz auch extrem schwere Folgen, wie zum Beispiel Datenverlust, zur Folge haben kann. Wiederum müssen diese Tatsache viele Menschen leider auf „die harte Tour“ lernen – so wie ich vor circa einem Jahr…

Man glaubt nie dass es einem selbst passieren kann, schiebt daher die lästige Arbeit der Datensicherung und des Backups doch nochmal auf. Allerdings, wenn dann auf einmal der Computer Bildschirm aus ist und man plötzlich realisiert das Jahre an Bildern, Dokumenten, Audio- Dateien und vieles mehr einfach in einem „puff“ weg rationalisiert ist, setzt langsam die kalte, harte Realität ein. Wer seine Dateien liebt – oder zumindest stark Wertschätzt – für den sind Daten Backups ein absolutes Muss und muss daher die Sicherung dieser extrem ernst nehmen.

Datenverlust kann jeden treffen

Was für den Privat- sowie dem Geschäftsbereich gilt. Die wohl bekannteste Daten- Verlust- Geschichte (welche am Ende dann aber doch ein glückliches Ende nahm), ist wohl die der Toy Story Film- Fortsetzung. Hier verpasste eine relativ große Organisation sicherzustellen, dass die Daten- Backups auch richtig funktionieren. Glücklicherweise, gab es jemanden im Team, der schlau genug war zusätzliche Sicherungen aller Dateien des Comic- Films zu machen und damit den Tag (und die Filmproduktion) gerettet werden konnte.

Das Internet ist voll von solchen Erlebnissen, mit vielen sehr aktuellen Geschichten. Nutzer verlieren Dateien tag täglich, die traurige – und im heutigen digitalem Zeitalter sehr schockierende – Wahrheit. Und ich bin da keine Ausnahme. Zumindest war ich das nicht, bis letzten August…

Mein damaliger Laptop war bereits vier Jahre alt, doch sentimentaler- weise hang ich sehr an meiner kleinen Maschine, die mich bereits für einige Jahre durch dick und dünn begleitet hatte. Natürlich machte sich das Alter bereits zwischen Jahr zwei und drei bemerkbar. Der Laptop lief etwas langsammer, Programme starteten ab und zu erst nach ein paar Versuchen – und ja, ab und an würde der Bildschirm „einfrieren“ und der Rechner musste neu gestartet werden. Diese „Kleinigkeiten“ hätten mich bereits alamieren und in meinem Gehirn ein großes rotes Warnsignal mit den fett- gedruckten, leuchtenden Buchstaben DATEN- BACKUP aufleuchten lassen sollen. Und ganz ehrlich – das hatte es auch kurz, nach den ersten paar Malen. Doch je öfter mein Laptop diese „Spierenzchen“ machte, desto weniger schien ich darauf zu geben. Es war nun mal schon ein älterer Computer und solange er sich wieder einschalten lies, war all das ja kein großes Drama. Klar, die Leuchtbuchstaben mit DATEN- BACKUP lungerten weiterhin in meinen Gedanken, aber eine Komplett- Datensicherung erfordert nicht nur Zeit, sondern auch Aufwand. Auf gut Deutsch, ich war einfach zu faul und es gab ja dann noch immer das Wochenende oder die Sommer Ferien, wo man sich dann doch mal hinsetzen und dazu aufraffen kann. Zeit ist schon ein besonderes Thema – erst schiebt man seine Datensicherung auf, weil man ja keine hat – und wenn dann plötzlich das Unfassbare passiert, findet man sich Tage und Nächte lang daran zu versuchen seine Dateien wieder herzustellen.

Ein Albtraum wird zur Realität

Zumindest war das bei mir so. Eines wunderschönen, sonnigen August Sommer- Tages nahm ich meinen Laptop mit in den Garten, drücke die Anschalttaste und … nichts. Außer der Reflektion meines Gesichtes auf dem schwarzen Bildschirm, gab mein PC keinen Mucks. Erster Gedanke: vielleicht ist es ja nur der Akku, wenn ich auch den Laptop gerade erst vom Strom genommen hatte. Also wieder rein in’s Haus und ab ans Ladekabel. Nach circa 5 Minuten, endlich ein kleines, vertrautes Licht, das mir versichert das mein Laptop gelanden wird. Ich gebe der Maschine noch ein paar Minuten bevor ich nochmals die Anschalttaste bediene. Diesmal erleuchtet der Bildschirm und mein Herz macht einen erleichterten Sprung. Leider hatte ich mich zu früh gefreut, denn statt der gewohnten Windows Lade- Bildschirmanzeige, machte sich statt Schwarz, nun Blau auf dem Schirm breit. Heute weiss ich, das dies ein sogenannter „blue screen stop error“ ist, doch auch damals war mir schon bewusst, das es nichts Gutes bedeutet. Um es kurz zu machen, der Laptop hatte einen fatalen Fehler und die einzige Lösung ihn wieder hinzubiegen war, das Betriebssystem komplett „platt“ zu machen und neu aufzuspielen.

Ich war in Panik und wollte es nicht akzeptieren, doch nach längerem Versuch (Tage und Nächte!) all meine über die letzten vier Jahre angesammelten Bilder, Artikel, Dokumente und andere Dateien wieder zum Leben zu erwecken, setzte nur noch Schock ein. Welcher sich auch sehr schnell in Wut verwandelte. Wut auf mich selbst und meine Dummheit – Nein, meine Faulheit – die Daten nicht zu sichern. Vor allem wäre das schneller und einfacher gewesen, als die Zeit, welche ich am Ende vergeblich investiert habe um genau diese Daten wieder zu erlangen…

Datenverlust hat einen durchschnittlichen Kosten- Faktor von 586.000 U.S. Dollar pro Jahr weltweit, und das berechnet noch nicht mal die persönlichen, kulturellen und vor allem emotionalen Kosten der Verluste von Finanzdaten bis hin zu Kunstwerken. Das Schlimmste ist, dass all dies sehr leicht vermieden werden kann. Daher bitte ich jeden, der dies gerade liest: Nehmt eure Datensicherung ernst und schiebt euer Backup nicht weiter vor euch hin!

Zukunftsfaktor Faser- Breitband

DSL, UMTS, W-LAN, Breitband TV und Glasfaser Netze sind alles Begriffe, mit denen wir zwar vertraut sind, doch ist vielen nicht ganz klar was sie bedeuten. Breitbandtechniken scheint es mittlerweile wie Sand am Meer zu geben und mit der immer schneller entwickelnder Technik, ist es oft schwer sich auf dem Laufenden zu halten.

Aber was ist eigentlich ein Breitband und warum ist es für die heutige Technik so wichtig?

Breitband ist ein Sammelbegriff für verschiedene Technologien, welche es ermöglichen schnell digitale Daten in großen Mengen zu übermitteln – also dem Nutzer hilft, schnell im Internet zu Surfen und Daten im Internet zu übertragen. Diese Technologien sind generell in vier Kategorien eingeordnet: DSL ermöglicht den Internet Zugang via einer bestehenden Telefonleitung; Glasfaser erzeugt seine Schnelligkeit durch dünne, geschmolzene Quarzglas- Fasern; Kabel- Internet macht sich die bestehenden TV Kabelnetze zu Nutze; LTE (Long Term Evolution) arbeitet mit dem Mobilfunkstandart der mittlerweile vierten Generation und beim flexiblen Satelliten- Internet verbindet man sich mit dem Internet – wie der Name schon preisgibt – via geostationärem Satelliten. All diese Technologien haben natürlich Vor- und Nachteile und unterscheiden sich in den zu erreichenden Datenraten sowie im Preis, aber haben eines gemeinsam: eine positive Zukunftsdiagnose.

Das sieht auch das Deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie so, welche bereits im Jahre 2014 deren Breitbrandstrategie der Bundesregierung veröffentlicht haben (einzusehen unter http://www.zukunft-breitband.de/SharedDocs/DE/Anlage/ZukunftBreitband/breitbandstrategie-der-bundesregierung.pdf). Hier wurde vorausberechnet, dass „… Kabelnetze, VDSL, Glasfasernetze und langfristig möglicherweise auch zukunftsfähige Funktechnologien wie LTE (Long-Term-Evolution) die Basis für hochleistungsfähige Internetanschlüsse bilden …“. Folge dieser Innovationspolitik und dem strukturiertem Ausbau der verfügbaren Breitband- Technologien ist das bereits Mitte 2016 98% aller deutschen Haushalte eine Bandbreitenklasse von >6 Mbit/s erreichen und eine LTE Verfügbarkeit von über 96% landesweit besteht. Dies bietet nicht nur schnellen Informationszugang für Privat- Haushalte und Personen, sondern auch einen effizienten Vorteil für in Deutschland ansässige Unternehmen und dem resultierendem wirtschaftlichen Wachstum.

Deutschland als europaweites Beispiel

Daran möchte sich die europäische Kommission nun ein Beispiel nehmen und hat bereits eine Reihe von Vorschlägen zur Forderung eines schnelleren Breitband Angebotes und Zugang dessen für alle europäischen Bürger veröffentlicht. Mitunter möchte die europäische Kommission sicherstellen, dass die EU mit einer best- möglichen Internetverbindung vollständig in der digitalen Wirtschaft mitwirken kann und setzt bereits gemeinsame EU- Breitbandziele für das Jahr 2025:

„Um den zukünftigen Breitband Bedürfnissen gerecht zu werden, schlägt die Kommission vor, dass bis zum Jahr 2025 alle Schulen, Verkehrsknotenpunkte und wichtigsten Anbieter von öffentlichen Dienstleistungen, sowie digital intensive Unternehmen Zugang zu Internet-Verbindungen mit Download / Upload-Geschwindigkeiten von 1 Gigabit Daten pro Sekunde haben sollten. Darüber hinaus sollten alle europäischen Haushalte, egal ob ländlich oder städtisch, einen Zugang zu Netzen mit einer Download-Geschwindigkeit von mindestens 100 Mbps, die bis zu 1 Gigabit aufgestockt werden kann, haben; und alle städtischen Gebiete, sowie Hauptverkehrsstraßen und Eisenbahnen sollten Zugang auf ununterbrochene 5G drahtlose Breitband Abdeckung haben, beginnend mit den kommerziellen Diensten in mindestens einer größeren Stadt per EU-Mitgliedsstaat, bereits bis zum Jahr 2020.“

Weitere Informationen zu den Plänen und Vorschlägen der europäischen Kommission sind im „Telecoms visual summary“ unter http://ec.europa.eu/newsroom/dae/document.cfm?doc_id=17180 zu finden.

Für Deutschland kann all dies nur weitere Vorteile bringen, da die europäische Kommission nun nicht nur die Erweiterung der Breitband Technologien auf nationaler (und internationaler) Ebene unterstützt, aber auch Förderungen zu kabellosen Technologie- Lösungen, wie zum Beispiel das ausrollen von kostenfreien Wi-Fi Verbindungen für Bürger in öffentlichen Gebäuden, Gesundheitszentren, Parks oder weiteren öffentlichen Plätzen ausgibt.

EU Mobilfunk Regulierungen auf dem Vorfeld

Zusätzlich öffnen sich ebenso die Fronten wenn es spezifisch um das Mobilfunknetz geht. Seit Ende April 2016 gelten auch hier EU- weit neue Kostenobergrenzen für Roaming- Gebühren, welche bis Juni 2017 von allen Anbietern komplett eingestellt werden sollen. Die europäische Kommission arbeitet aktuell daran entsprechende Regelungen für sogenannte „Fair-Use“ Grenzen (zu Deutsch: Faire Nutzung) zu erstellen und damit die EU Roaming- Dienste regulieren. Dies hat bereits schon heute zu Folge das Mobilfunkanbieter in ganz Europa ihre Roaming- Tarife nun komplett kostenfrei anbieten – ein exzellentes Marketing Konzept für große Fische wie Vodafone und co.

Dem End- Nutzer kommt dies wiederum nur zugute, da – insofern der Mobilfunkanbieter von den ab 2017 von der europäischen Kommission regulierten Tarife keinen Gebrauch macht – automatisch und uneingeschränkt den inländischen Tarif genauso im Ausland nutzen kann.

Auch vor dem Mobilfunknetz macht die Evolution also keinen Halt. Unterstützt werden nationale Initiativen auch von gemeinnützigen Vereinen, wie zum Beispiel Initiative D21, welche mit ihrer Studie „Mobile Internetnutzung – Entwicklungsschub für die digitale Gesellschaft!“ in Zusammenarbeit mit Huawei Technologies, Bürger mit wichtigen Informationen zu der gesellschaftlichen, sowie technischen Entwicklung im mobilen Internet- Bereich aufklären.

Die Zukunft sieht sehr rosig aus – besonders für in Deutschland ansässige Mitbürger, mit einem Bundesministerium das auf „Zukunft Breitband“ baut, einer Regierung welche die Möglichkeiten einer modernen Netzinfrastruktur in gesamtwirtschaftlicher Hinsicht betrachtet und einer europäischen Kommission, welche ein EU- flächendeckende Hochleistungsnetze aktiv unterstützt. Eine Innovations- Politik und Initiativen die Sinn machen, mit dem digitalem Zeitalter gehen und Nutzer, privat wie auch geschäftlich, an die Spitze bringen.

Datensicherung – wie auf Wolken

Die „Cloud“ – unendliche Weiten des Internet Weltalls. Mit einer ausgeklügelten Infrastruktur und gigantischen Netz- und Speicher Kapazitäten bietet die zu Deutsch genannte Rechnerwolke mit den inzwischen unzählige Programmen und Plattformen scheinbar unbegrenzte Möglichkeiten.

Seit den ersten technischen Ansätzen des sogenannten „Cloud- Computing“ Ende der 1990er Jahre, hat sich in Sachen Datenmanagement viel getan. Nicht nur Firmen und Geschäftsleute legen ihre oftmals stark vertraulichen Daten in die große (und weite) Hand der Cloud, doch auch Privatpersonen überlassen mehr und mehr ihrer Informationen der Rechnerwolke zur Obhut.

Und das macht auch Sinn. Mit einer viel größeren Speicherkapazität als jeder Laptop, jedes Mobiltelefon und vor allem jedes Tablet, dennoch abrufbar von unterwegs – von wo auch immer und zu jeder Zeit – ist die Rechnerwolke nicht nur ein Multi-talent, aber auch ein nahezu unverzichtbarer Teil unseres heutigen Lebensstils. Wir sind ständig in Bewegung – Kunden verlassen sich darauf Informationen sofort und im gleichen Augenblick zu bekommen – was die Cloud für Banken, Medien-Anbietern, sozialen Netzwerken und vielen weiteren möglich macht.

Diese Entwicklung führt natürlicherweise auch zu einem erhöhten Fokus auf Datensicherheit. Auch derzeit untersteht die Sicherheit der Daten, selbst in der Cloud, der verwendeten Technik und den Programmen der verschiedenen Anbieter. Dies bedeutet das auch heutzutage Datensicherung und Daten Backup weiterhin wichtige Themen sind – mit denen sich dennoch viele Nutzer nur unwillig befassen. Zum Teil liegt dies daran, dass die Cloud mit ihren unbegrenzten Möglichkeiten ebenso viel Jargon-basierten Informations- Überfluss bietet. Wo also überhaupt anfangen? Zum anderen, speichern & sichern viele Applikationen ja die Daten auch gleich von selbst. Wozu also selbst nochmal ein Backup machen?

Die Wahrheit über Datensicherung

„Bereits Anfang der 1990er Jahre prophezeiten einige Persönlichkeiten der IT-Branche, dass sich „Computer auf das Netz verteilen“ werden, sprich, dass Cloud Computing entstehen werde, sobald die Technik reif sei“, gab bereits Ben Rodenhäuser 2008 im Manager Magazin zu dem Artikel „Cloud Computing – Damit Sie nicht aus allen Wolken fallen“ bekannt.

Wie bereits vorherig angestoßen, ist Daten- Sicherheit und Sicherung nur so gut wie die von Anbieter angebotene Technik. Eine große Rolle spielt hier auch das Zusammenwirken von Daten- Schutz und Daten- Sicherung, da hier z.B. geladene und geteilte Daten nicht automatisch gesichert werden. Dies passiert, um ein Risiko des Daten- Diebstahls zu verringern, doch kann in Frustration enden, wenn man sich als Nutzer nicht zu genüge Informiert.

Das Thema Datenschutz, sowie Datensicherung wird in Deutschland umfassend vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (zu kurz: BSI) aufgefasst. Das BSI (https://www.bsi.bund.de) ist mit seinem Hauptsitz in Bonn, „eine unabhängige und neutrale Stelle für Fragen zur IT-Sicherheit in der Informationsgesellschaft“ – und ist als Behörde in Europa einzigartig. Hier findet sich auch gute Start- Lektüre für alles rund um das Thema Datensicherung.

Wie unter den Methoden der BSI aufgeführt, kann man sich wiederum auch die Cloud und entsprechende Backup Software zu nutzen machen. Viele Applikationen in der Rechnerwolke bieten einfache und automatisierte Speicherprozess- Abwicklungen für geschäftliche, sowie private Nutzung an. Auch hier gibt es verschiedene Ebenen, an was die Cloud zu bieten hat. Für Privatanwender ist jedoch meist nur SaaS (Software as a Service) wirklich interessant. Hier stellen Anbieter deren eigens entwickelten Produkte (Anwendungen) zur Nutzung zur Verfügung – ein Service für den zum Beispiel Apple mit seinem IPhone Backup bekannt ist.

Moderne Datensicherung in der Rechnerwolke

Im Normalfall bietet ein Software Unternehmen dem Nutzer an, seine Daten auf ein vom Anbieter gemanagtes Rechenzentrum zu laden – und wird bei Bedarf diese Daten wieder an den Nutzer zurück zu übermitteln. Dies bietet eine einfache, dauerhafte und sehr oft kostenlose echt-zeit Lösung für End- Anwender jeder Art. Zusätzlich synchronisiert die Cloud Anwendung hoch geladene Dateien dann auch noch mit anderen, mit der Applikation verknüpften, Geräten wie zum Beispiel das Mobiltelefon oder das Tablet. Somit hat man Dokumente, Bilder, Nachrichten und weitere wichtige Dateien auf allen Geräten – und vor allem flexibel unterwegs – zur Verfügung.

Abhängig von Anbieter und Software Packet, gibt es bei vielen Dienstleistern bis zu 2 Gigabyte (GB) kostenlosen Speicherplatz, wobei auf zusätzlichen Speicher problemlos, wenn auch kostenpflichtig, erweitert werden kann. Sollten die „gemieteten“ 1000 GB Zusatz- Speicher dann doch zu viel des Guten sein, kann man das Speicher- Packet auch – im Gegenteil zu einer eigenen Festplatte – dementsprechend verringern. Durch diese dauerhafte Flexibilität und die kosten- günstige Instandhaltung (da die Anschaffung, Wartung und jegliche Unterhaltskosten zum Großteil auf den Dienstleister fallen und der Nutzer wirklich auch nur die Benutzung zahlt – wenn überhaupt!), ist dies für viele Privatpersonen sowie Klein- Unternehmen eine ideale Lösung.

Das Backup der Daten liegt ebenso vollkommen in der Pflicht des Anbieters. Dennoch sollte man hier jegliche Verträge und das Kleingedruckte in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen gut durchlesen bevor man seine Daten übergibt, da manche Dienstleister durch einen Haftungsausschluss oder eine Haftungsbeschränkung eventuelle Verantwortlichkeiten bezüglich Datenverlust von sich weisen.

Alles in allem zeigt es sich, dass Benutzer sich trotz der Masse an verschiedenen Angebote und Möglichkeiten, weiterhin mit dem Thema Datensicherung und Datenverfügbarkeit vertraut machen sollten, so dass Datenverlust oder begrenzte und unzureichende Zugänglichkeit unter anderem, wichtiger und persönlicher Daten zu vermindern.